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Kantonale Vorlage · BL
Abstimmungs-Dossier

Volksabstimmung vom 29. November 2026

Bezahlbares U-Abo für Kinder und Jugendliche im Kanton Basel-Landschaft

Vorläufig Amtliche Abstimmungsunterlagen (Abstimmungsmagazin bzw. -broschüre) noch ausstehend, Parolen werden nachgeführt. Bis dahin stützt sich dieses Dossier auf Behördenvorlagen, Kommissionsberichte, Ratsprotokolle und Medienmitteilungen. Stand: 25. Oktober 2026
Tiefe
Lesefassung
Leicht

Lesefassung: Standard

Preis Jahres-U-Abo bis 25
heute 542 Fr. · mit Initiative 365 Fr.
Landrat
Nein, 45:34 (28.05.2026), kein Gegenvorschlag
Mehrkosten Kanton
2,8–3,0 Mio. Fr. pro Jahr (Regierungsrat)

Quellen: baselland.ch · Landrat (talus) · Tarifverbund Nordwestschweiz

Worum geht es?

Junge Menschen bis 25 Jahre zahlen im Baselbiet heute 542 Franken für ein Jahres-U-Abo des Tarifverbunds Nordwestschweiz. In Basel-Stadt kostet dasselbe Abo seit 2024 nur 365 Franken, weil der Kanton mehr dazuzahlt. Die Initiative will das auch für das Baselbiet: Der Kanton soll das Jahresabo so stark verbilligen, dass es 365 Franken kostet — ein Franken pro Tag. Regierungsrat und Landrat lehnen das ab: Das Abo sei schon heute stark vergünstigt, und das Geld wäre in besseren Verbindungen sinnvoller eingesetzt.

Die formulierte Gesetzesinitiative ergänzt das Gesetz zur Förderung des öffentlichen Verkehrs (SGS 480) um einen § 5a: Der Kanton subventioniert ÖV-Jahresabonnemente für Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz im Kanton bis zum vollendeten 25. Altersjahr so, dass sie im Tarifverbundgebiet Nordwestschweiz (TNW) 365 Franken pro Jahr kosten; die Änderung tritt ein Jahr nach der Abstimmung in Kraft. Heute kostet das U-Abo Jugend 542 Franken pro Jahr bzw. 57 Franken pro Monat; der Kanton subventioniert es bereits mit 282 Franken pro Jahr. Basel-Stadt bietet Jugendlichen mit Steuerdomizil im Kanton seit dem 1. April 2024 ein Jahres-U-Abo für 365 Franken an. Der Regierungsrat beantragte am 10. Februar 2026 Ablehnung ohne Gegenvorschlag und beziffert die Mehrkosten auf 2,8–3,0 Millionen Franken pro Jahr. Die Bau- und Planungskommission folgte mit 7:6, der Landrat am 28. Mai 2026 mit 45:34 (Mitte, SVP, FDP und zwei Stimmen der EVP für die Ablehnung; SP, Grüne/EVP und GLP dagegen). Als Volksinitiative untersteht sie der obligatorischen Volksabstimmung; es gilt die Mehrheit der gültigen Stimmen.

Wie es dazu kam

Nachdem ein Vorstoss im Landrat gescheitert war, starteten fünf Jungparteien — JUSO, Junge Mitte, Junge EVP, Junge Grünliberale und Junges Grünes Bündnis — im September 2024 die Initiative. Sie kam 2025 mit 1'827 gültigen Unterschriften zustande. Die Regierung rechnet: Mehr Jugendliche würden ein Jahresabo kaufen, der Kanton müsste pro Jahr rund 3 Millionen Franken mehr zahlen.

Nach dem gescheiterten Vorstoss von Landrat Jan Kirchmayr (SP) kündigten die Jungparteien die Initiative am 13. September 2024 an; Publikation im Amtsblatt am 16. September 2024. Am 20. Mai 2025 wurden 1'979 Unterschriften eingereicht, 1'827 gültig; das Zustandekommen wurde am 26. August 2025 verfügt (Amtsblatt 1. September 2025). Der Landrat erklärte die Initiative am 13. November 2025 mit 79:0 für rechtsgültig. Der Regierungsrat stützt seine Kostenschätzung auf die Verkaufszahlen 2025 (7'864 Monats- und 11'335 Jahresabos, Ertrag 11,52 Mio. Franken) und rechnet mit einer Verschiebung zu Jahresabos (3'932 Monats-, 19'836 Jahresabos zu 365 Franken, Ertrag 9,93 Mio.): Ertragsausfälle von 1,6 Mio. (Anteil BL 60 Prozent), höhere Subventionen, administrative Zusatzkosten von 100'000 Franken, abzüglich tieferer Beiträge an Schülerabos — total rund 2,78 Mio. Franken. Die Durchdringung (Anteil der Altersgruppe mit U-Abo) liegt heute bei 33,3 Prozent; in Basel-Stadt stiegen die Verkäufe nach der Einführung 2023–2025 um rund 40 Prozent. In der Kommission nannte die Verwaltung bei höherer Durchdringung ungefähr 2 Mio. Franken. Im Landrat unterlag ein SP-Antrag auf eine Ja-Empfehlung mit 37:43. Der Regierungsrat setzte die Abstimmung am 11. August 2026 auf den 29. November 2026 an.

Bei einem Ja
Ab etwa Ende 2027 kostet das Jahres-U-Abo für alle unter 25 mit Wohnsitz im Baselbiet 365 Franken. Der Kanton zahlt die Differenz, laut Regierung rund 3 Millionen Franken pro Jahr.
Der neue § 5a tritt ein Jahr nach der Abstimmung in Kraft, also um den 29. November 2027. Der Kanton subventioniert das Jahres-U-Abo für unter 25-Jährige mit Wohnsitz im Kanton auf 365 Franken. Mehrkosten laut Regierungsrat 2,8–3,0 Mio. Franken pro Jahr; Monatsabos werden nicht verbilligt. Die genaue Umsetzung (Bezugsberechtigung, Nachweis des Wohnsitzes, Abrechnung mit dem TNW) regelt der Kanton.
Bei einem Nein
Das Jahres-U-Abo bis 25 kostet weiterhin 542 Franken. Basel-Stadt bleibt bei 365 Franken für seine Jugendlichen.
Der Preis des U-Abo Jugend im TNW bleibt bei 542 Franken pro Jahr bzw. 57 Franken pro Monat, mit der bestehenden kantonalen Subvention von 282 Franken pro Jahr. Der Unterschied zu Basel-Stadt (365 Franken für Jugendliche mit Steuerdomizil BS) bleibt bestehen.
Parolenspiegel · wer empfiehlt was
Ja
SP BLDie Mitte BLGrüne BLJUSO, Junge Mitte, Junge EVP, Junge GLP, Junges Grünes Bündnis
Nein
RegierungsratLandratSVP BLFDP BL

Noch keine Parole: GLP BL · EVP BL · Wirtschaftskammer Baselland

Parolen gemäss Beschlüssen von Behörden, Parteien und Verbänden (Protokolle, Medienmitteilungen); Fraktionspositionen aus der Ratsdebatte sind als Hinweis vermerkt. · Stand: 25. Oktober 2026

Die Waage · was gewinnt man, was gibt man auf
Bei einem JA
+ Gewinn
  • Jahres-U-Abo bis 25 für 365 statt 542 Franken
  • Gleicher Preis wie in Basel-Stadt
  • Anreiz zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr (Initianten)
− Verzicht
  • Rund 2,8–3,0 Mio. Franken pro Jahr aus der Staatskasse
  • Geld fehlt für Angebotsverbesserungen wie dichtere Takte (Regierungsrat)
Bei einem NEIN
+ Gewinn
  • Keine Mehrkosten für den Kanton
  • Mittel bleiben für Angebotsausbau oder gezielte Unterstützung verfügbar
− Verzicht
  • Jugendliche im Baselbiet zahlen weiterhin 177 Franken mehr als in Basel-Stadt
  • Kein zusätzlicher Preisanreiz für den ÖV

Opportunitätskosten = der Preis der nicht gewählten Option. Symmetrisch dargestellt, ohne Wertung.

Argumente — paritätisch, mit Quelle

Dafür

Initiativkomitee / Jan Kirchmayr (SP) im Landrat
Gleichbehandlung BS/BL Jugendliche in beiden Basel sollen gleiche Bedingungen haben: Es sei unverständlich, weshalb eine Person unter 25 in Birsfelden 542 Franken bezahlen muss, eine gleich alte in Basel-Stadt nur 365 Franken. Quelle: Initiativkomitee / Jan Kirchmayr (SP) im Landrat ↗
Kosten Es gehe um maximal 3 Millionen Franken pro Jahr; der Verwaltungsaufwand sinke sogar, wenn mehr Jahres- statt Monatsabos gekauft werden. Quelle: Jan Kirchmayr (SP) und Margareta Bringold (GLP) im Landrat ↗
Verkehr & Lenkung In Basel-Stadt stiegen die Abo-Verkäufe nach der Einführung um rund 40 Prozent; Jugendliche verzichten eher auf das «Elterntaxi» — ein Beitrag zu sozial gerechtem Klimaschutz. Quelle: Margareta Bringold (GLP) im Landrat / Initiativkomitee ↗
Familien & Treffsicherheit Eine Familie mit drei Kindern habe jährlich über 500 Franken mehr im Portemonnaie; Lernenden blieben laut Budgetberatung oft nur rund 150 Franken pro Monat frei verfügbar. Quelle: Jan Kirchmayr (SP) und Tim Hagmann (GLP) im Landrat ↗

Dagegen

Regierungsrat Isaac Reber / Rolf Blatter (FDP) im Landrat
Gleichbehandlung BS/BL Das TNW-Gebiet umfasst mehr als die beiden Basel, und Basel-Landschaft ist weitläufiger und dünner besiedelt — ein Vergleich mit Basel-Stadt greife zu kurz; es sei «nicht immer gut, wenn Basel-Stadt kopiert werde». Quelle: Regierungsrat Isaac Reber / Rolf Blatter (FDP) im Landrat ↗
Kosten Mehrkosten von 2,8–3,0 Mio. Franken pro Jahr; das Geld wäre in Angebotsverbesserungen wie dichteren Takten und besseren Verbindungen wirksamer eingesetzt — Begehrlichkeiten belasteten die Staatskasse nachhaltig. Quelle: Regierungsrat BL (Vorlage) / Michel Degen (SVP) im Landrat ↗
Verkehr & Lenkung Jugendliche nutzen den ÖV häufig unabhängig vom Preis; vor allem Fussgänger und Velofahrende würden umsteigen, der motorisierte Verkehr nehme kaum ab — geringe Lenkungswirkung, viele Mitnahmeeffekte. Quelle: Regierungsrat BL (Vorlage) / Verwaltung in der Bau- und Planungskommission ↗
Familien & Treffsicherheit Eine pauschale Subvention kommt auch einkommensstarken Haushalten zugute und wirkt gegenüber einkommensschwachen Erwachsenen unfair; das U-Abo sei bereits mit 282 Franken pro Jahr vergünstigt. Quelle: Regierungsrat BL (Vorlage) ↗

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Diskussion

Spielregeln der Diskussion

Sachlich bleiben, Behauptungen möglichst mit Quelle stützen, keine Beleidigungen, keine Kampagnen-Parolen. Beiträge erscheinen nach der E-Mail-Bestätigung; die Redaktion kann Beiträge nachträglich entfernen. Ja- und Nein-Stimmen sind gleichermassen willkommen.

Text der Vorlage · im Wortlaut Initiativtext: neuer § 5a im Gesetz zur Förderung des öffentlichen Verkehrs

Wörtlicher Initiativtext gemäss Vorlage des Regierungsrats vom 10. Februar 2026 (Ziff. 1.3) und Unterschriftenbogen.

§ 5a Finanzierung der Abonnemente (neu) — Gesetz vom 18. April 1985 zur Förderung des öffentlichen Verkehrs (SGS 480)

¹ Um die Benützung des öffentlichen Verkehrs zu fördern, kann der Kanton Beiträge an Tarifverbund-Abonnemente gewähren.

² Der Kanton subventioniert ÖV-Jahresabonnemente für Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft so, dass sie den öffentlichen Verkehr im Tarifverbundgebiet Nordwestschweiz bis zum vollendeten 25. Lebensjahr zum Preis von 365 Franken pro Jahr nutzen können.

II. Inkrafttreten

Die Änderung tritt ein Jahr nach der Abstimmung in Kraft.

Quelle: Vorlage des Regierungsrats 2025/462 ↗
Vertiefung · zum Aufklappen
Zeitstrahl der Neutralität 1815 Wiener Kongress → 2026 Abstimmung

Von der Idee der Jungparteien bis zur Volksabstimmung.

  1. 13. Sept. 2024
    Ankündigung Nach dem gescheiterten Vorstoss im Landrat kündigen fünf Jungparteien die Initiative an; Sammelstart mit der Publikation im Amtsblatt am 16. September 2024. JUSO BL
  2. Aug. 2025
    Zustandekommen Am 20. Mai 2025 werden 1'979 Unterschriften eingereicht, 1'827 sind gültig; Verfügung am 26. August 2025. Verfügung Landeskanzlei
  3. 13. Nov. 2025
    Landrat: rechtsgültig 79:0 Der Landrat erklärt die Initiative einstimmig für rechtsgültig. Geschäft 2025/462
  4. 10. Feb. 2026
    Vorlage des Regierungsrats Ablehnung ohne Gegenvorschlag; Mehrkosten 2,8–3,0 Mio. Franken pro Jahr. Medienmitteilung Regierungsrat
  5. 20. Mai 2026
    Bau- und Planungskommission: 7:6 Nach Anhörung des Komitees beantragt die Kommission knapp die Ablehnung. Kommissionsbericht
  6. 28. Mai 2026
    Landrat: Nein 45:34 Ein SP-Antrag auf eine Ja-Empfehlung unterliegt mit 37:43. Abstimmungsdaten Landrat
  7. 11. Aug. 2026
    Abstimmung angeordnet Der Regierungsrat legt die kantonalen Vorlagen für den 29. November 2026 fest. Regierungsrat BL
Was noch offen ist Lücken im Material — sichtbar gemacht statt gefüllt
  • Die Abstimmungsbroschüre der Landeskanzlei ist noch nicht online (Stand 25.10.2026; die Gemeinden stellen die Unterlagen vom 2. bis 7. November 2026 zu); die wörtliche Abstimmungsfrage und die Argumente der Broschüre folgen damit.
  • Parolen: SP, Grüne, Mitte und die initiierenden Jungparteien empfehlen Ja, SVP und FDP Nein. Die Mitte-Parole (85:37) ist erst über die Volksstimme (23.10.2026) belegt; die SP nennt Gremium und Datum nicht. GLP und EVP haben keine Parole publiziert. Stand: 25. Oktober 2026.
  • Die Mehrkosten sind umstritten: Regierungsrat 2,8–3,0 Mio. Franken pro Jahr, Verwaltung in der Kommission rund 2 Mio. bei höherer Durchdringung, SP im Landrat 1–1,5 Mio. (ohne Quellenangabe); das Initiativkomitee nennt 2,8–3 Mio. Eine sda-Meldung zur Landratsdebatte nannte «bis zu 4,7 Millionen Franken» — in der Vorlage sind 4,7 Mio. die höheren Subventionen vor Abzug der Entlastung des Kantons (Vorlage, S. 5–6).
  • Das Ja-Komitee hat seine Kampagne am 21.10.2026 in Liestal gestartet; ein Nein-Komitee wurde nicht gefunden. Stellungnahmen von VCS beider Basel, Jugendparlament BL und Tarifverbund Nordwestschweiz wurden nicht gefunden; die Zahl der Bezugsberechtigten (unter 25 mit Wohnsitz BL) ist nicht ausgewiesen.
  • Der Protokollkopf datiert den Landratsbeschluss auf den 21. Mai 2026, die Abstimmungsdaten auf den 28. Mai 2026; das Dossier verwendet das Abstimmungsdatum.
Für Lehrpersonen · Lehrplanbezug
  • Sek I · Einstieg
    Politische Bildung: Junge Menschen machen Politik — wie Jungparteien eine kantonale Initiative lancieren. Was kostet Mobilität, und wer zahlt?
  • Sek II / Gymi · BFS / ABU
    ABU/Sek II: Subventionen und ihre Wirkung (Lenkung, Mitnahmeeffekt, Treffsicherheit); Kostenschätzung einer Vorlage nachvollziehen; Föderalismus im Kleinen — unterschiedliche Regeln in Basel-Stadt und Basel-Landschaft.
Kanton oder Gemeinde?

mitentscheid ist ein unabhängiges Bildungsprojekt von aizoo. Dieses Dossier ist neutral und nach denselben Regeln aufbereitet wie alle anderen — redaktionell unabhängig, ohne Auftrag. Möchte Ihr Kanton oder Ihre Gemeinde eine Abstimmung ebenso neutral erklärt haben? Schreiben Sie uns:

contact@mitentscheid.ch

Quellen u. a.: Regierungsrat BL — Vorlage 2025/462: Ablehnung ohne Gegenvorschlag (10.02.2026) · Regierungsrat BL — Medienmitteilung: Regierungsrat lehnt 365-Franken-U-Abo ab (11.02.2026) · Bau- und Planungskommission — Bericht (20.05.2026) · Landrat BL — Protokoll (28.05.2026) · Landrat BL — Abstimmungsdaten Schlussabstimmung 45:34 · Landeskanzlei BL — Verfügung Zustandekommen (26.08.2025, PDF) · Initiativkomitee — u-abo-jugend-initiative.ch · Initiativkomitee — Unterschriftenbogen mit Initiativtext (PDF) · Tarifverbund Nordwestschweiz — Das U-Abo (Preise) · BVB — U-Abo Jugend BS · Regierungsrat BL — Volksabstimmungen vom 29. November 2026 (11.08.2026) · abstimmungen.bl.ch — Vorlagen vom 29. November 2026 · Grüne BL — Parolen für den 29. November (09.09.2026) · FDP BL — Parolen · SVP Baselland — Medienmitteilung zum Parteitag (22.10.2026) · FDP Baselland — Medienmitteilung zum Parteitag (22.10.2026, PDF) · SP Baselland — Parole U-Abo · Volksstimme — Parteitag der Mitte Baselland (23.10.2026) · OnlineReports — Medienkonferenz des Initiativkomitees (21.10.2026)